So bringen Sie Ihr Haus sicher durch den Winter

Samstag, 4 Februar, 2017

Winterschäden am Haus entstehen durch Dauerfrost und Schnee.

Schnee, Eis und Dauerfrost setzen jedem Gebäude zu. Sie schaden der Substanz und können zu teuren Folgeschäden führen. Die wichtigste Regel lautet deshalb: Immer ausreichend heizen!

Das grenzt zwar für viele Menschen an Energieverschwendung, aber es muss sein, um das Haus vor Schäden zu bewahren, raten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB). Wohnräume sollten mindestens 17 Grad haben. Das kostet auf Dauer weniger als die spätere Beseitigung eventueller Frostschäden.

Absolut falsch ist es, die Heizung nachts abzustellen! Bausachverständige warnen vor alten Vorurteilen: Heizung abstellen bringt nichts, denn es dauert dann am Morgen umso länger, das Haus wieder aufzuheizen. Außerdem sinkt bei abgestellter Heizung die Temperatur im Keller und im ungedämmten Dachgeschoss stark ab. Ungeschützte Wasserleitungen können dann auffrieren. Gleiches gilt für die Ferienzeit: Wer die Heizung abstellt, der riskiert teure Frostschäden. Auch im vorübergehend leer stehenden Haus sollten die Thermostate immer noch auf 16 Grad stehen.

Sinken die Temperaturen gegen Null, sollten Hausbesitzer ihre Immobilie gründlich inspizieren: Sind alle Kellerfenster geschlossen? Auch das Fenster in der Waschküche, das normalerweise immer aufsteht? Sind alle Wasserleitungen abgestellt und entleert? Sinkt die Temperatur
nämlich unter den Gefrierpunkt, können Wasserrohre platzen. Wichtig dabei: Wer einen Kaminofen hat, dessen Sauerstoffzufuhr über ein offenes Kellerfenster gesichert wird, der darf das Fenster nicht einfach schließen, warnen Bauberater und empfehlen, sich hier genau an die Vorgaben des Schornsteinfegers halten.