Einblasdämmung

Einblasdämmstoffe

Einblasdämmstoffe können organisch, mineralisch oder synthetisch zusammengesetzt sein. Hauptbestandteile sind zum z.B. PUR -Hartschaum-Granulat, Zellulose aus Altpapier oder Wiesengras, Holzfasern, Grasfasern, Kork, Glaswolle- oder Steinwollegranulat, Perlit- oder EPS-Granulat (expandiertes Polystyrol). Wie andere Dämmstoffe werden Einblasdämmstoffe aufgrund ihrer geringen Wärmeleitung zur Wärmedämmung eingesetzt.

Die Vorteile gegenüber anderen Dämmstoffen liegen vor allem in der vollständigen Hohlraumfüllung bei Gebäuden, die durch die Einblastechnik erreicht werden kann. Weitere Vorteile sind der geringe Arbeitsaufwand und die Zeitkostenersparnis aufgrund der einfachen Einbringung. Vorhandene Konstruktionen müssen nur stellenweise geöffnet werden.

Anwendungsbereiche

  • Dachschrägen
  • Drempelräume
  • Zweischaliges Mauerwerk
  • Holzrahmenbau
  • Installationsschächte

Wichtige Anwendungsbereiche sind insbesondere schwer zugängliche Stellen im Dachausbau und bei der energetischen Altbausanierung. Für die nachträgliche Kerndämmung der inneren Luftschicht in zweischaligem Mauerwerk (zwischen Vor- und Hintermauerschale) können nur Einblasdämmstoffe genutzt werden. Für diesen Einsatzzweck zugelassene Materialien werden in der Regel durch Bohrungen in der äußeren Mauerschale in die Luftschicht eingeblasen.

Im Bereich der Dachdämmung wird in der Regel, auch wegen ihres hohen sommerlichen Wärmeschutzes, Steinwolle-Granulat eingesetzt.

In öffentlichen Gebäuden, wie z.B. Schulen etc., dürfen nur nicht brennbare Einblasdämmstoffe (z.B. Steinwollegranulat) der Baustoffklasse A1 eingesetzt werden.

Energieeinsparungen

Mit Hilfe der Einblasdämmung kann im Dachbereich eine Energieeinsparung von ca. 20 bis 40% erreicht werden. Bei der nachträglichen Kerndämmung beträgt die Energieeinsparung ca. 30 %. Also eine excellente
Dämmung.